schwarm design

Januar 1, 2007

eine grosse qualität des schwarms ist die anpassungsfähigkeit seiner äusserenform auf das einwirken von aussen.

diplomarbeit, arkadius quittek

redesign
bestehendes in einem neuen kontext setzen
dem vermeindlich ausgedienten einen neuen sinn geben
das ganze ist mehr als die summe seiner teile
netzwerk
kooperationen aufbauen
schwarmlogik
keine pläne machen / handeln / umwelt wahrnehmen / flexibel bleiben/denken / qualitäten aufspühren
keinen „sinn“ suchen

es lebt vom einfachen inneren zusammenhalt welches ein grösseres ganzes ermöglicht. im gesamteindruck verschmilzt das einzelne zu einem grösseren ganzen.

eine eigene umsetzung des schwarm gedanken wurde mithilfe des ausschusses „eisstiele – insbesondere die magnum-eisstiele“ untersucht, da sie als einzelner baustein schon eine prägnante und geschwungene form besitzt, die durch die addition zum schwarm ihr äusseres zu einem rippelmuster (wellige struktur) steigert. dieses belebt in der verformung des objekts die einzelnen linien. das öffnen und verdichtungen des gebildes erfährt somit eine zuspitzung. da es sich um lichtobjekte die von innen strahlen handelt wir das verdichten und öffnen untermalt.

in der diplomarbeit „einfälle für abfälle“, in der es durch eine neue verwendung / ordnung der materialien zu einem up-cycling im verbund kommt, war das herangehen ein spielerischer ein „be-greifender“ ohne den blick auf das ergebniss.
in dem prozess „aus sich heraus“ entstanden eigene qualitäten die durch die intuitive arbeitsweise dem werkstoff fremde arbeitstechniken erlaubten ( holz nähen/auffädeln ).
eine wesentlicher ansatz der arbeit ist die verbindung. mit verbindung ist hierbei die kombination von abfall-material und dem „neuem“, dem verbindenem element, gemeint.
die umsetzung wurden konstruktiv aber auch grafisch untersucht.
so entstanden objekte mit einer neuen verwendung von abfall, die einen eigenen narrativen ausdruck besitzt.

die objekte ermöglichen dem betrachter sie zu verändern, mit ihnen zu spielen, sie haptisch erfahren – ihnen einen momentanen zustand seiner selbst aufzuerlegen.
durch dieses in die äussere-form miteingreifen zukönnen, gewinnt der betrachter einen engeren bezug zum objekt – er fliesst mit ein.