landstreichen, schmuckstuecke aus dem wald
Januar 1, 2007

wo hört das spielen auf und wo fängt das arbeiten an? in diesem versuch erprobe ich eine für mich neue arbeitsweise, um herauszufinden, wohin mich meine assoziationen und ideen leiten.
ein designprojekt von ellen cuypers
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aus der erfahrung heraus, dass zeitdruck und die fixierung auf ein entwurfsziel kreative prozesse stören und blockieren können, wuchs der wunsch, eine befreiung in der kreativen arbeit zu erlangen. ich wollte in ihr aufgehen, gegenwärtig und konzentriert sein, scheinbar zufälligen eingebungen raum und aufmerksamkeit geben. der film „rivers & tides“ über andy goldsworthy war dabei wegweisend.
ich bin in den wald gegangen, und da waren luft, winter, kälte, nebel, frost, bäume, rinde, bucheckern, moos… ich habe alles auf- und mitgenommen. das gefundene habe ich angeschaut und bewundert, dann behutsam verändert, zusammengefügt, in anderes material übersetzt. es wurde eine auseinandersetzung mit dem schönen, eine schmuck- sammlung.



draußen sein, stroh zu gold spinnen, maulwurf grabowsky, springinsfeld,
siebenschläfer schlafen viel, ins heu gehen, eichhörnchen, ahörnchen,
bhörnchen, feld-, wald- und wiesensammlung, waldschule ist wichtig,
erlenkönig, froschkönig, pony, bär und apfelbaum, apfelkuchen, nuss,
picknick, amsel, drossel, fink und star, tannenzapfen, zannentapfen,
mantje mantje timpe te, hexen, reisig, besen, wald fegen, wo ist der weiße
riese, rotkehlchen, wild mountain thyme, einsam und klein, das wird
meine schönste wiese – sagte der maulwurf – gleich morgen fange ich an,
ich-bin-ich geht spazieren, sammelt moos, bucheckern, zapfen, rinde,
willow, willow, on my pillow, waldschrätin, wesen und wesinnen überall
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der oeffentlichkeit zugaenglich gemacht wurden die objekte auf dem designmai´07, in dem schauraum der gruenen erde, berlin
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